Überbrückungs­hilfe 4 beantragen

Fördermonate Januar 2022 bis Juni März 2022

Antragstellung noch bis zum 30. April 2022 möglich!

Infolge der Corona-Maßnahmen und Schließungen haben viele Unternehmen und Soloselbstständige erhebliche Umsatzverluste erlitten und können ihre weiterlaufenden betrieblichen Fixkosten nicht mehr tragen. Der Gesetzgeber reagiert mit einer beispiellosen finanziellen Unterstützung der betroffenen Unternehmen und Soloselbstständigen. Die Antragstellung darf nur über einen qualifizierten prüfenden Dritten (z.B. Steuerberater) erfolgen.

Die Antragsvoraus­setzungen und Höhe der Überbrückungs­hilfe 4 erfahren Sie hier

Mit der Überbrückungshilfe 4 werden Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro unterstützt. Für Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mehr als 70% gibt es eine Fixkostenerstattung von bis zu 90%.

Die Überbrückungshilfe IV erstattet einen Anteil in Höhe von

  • bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent
  • bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
  • bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 Prozent und < 50 Prozent

im Fördermonat im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019.

Bei Erstantragstellung werden Abschlagszahlungen in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt (maximal 100.000 Euro pro Monat beziehungsweise insgesamt bis zu 300.000 Euro).

Unternehmen, die infolge von Corona-Regelungen wegen Unwirtschaftlichkeit freiwillig geschlossen haben, können zeitlich befristet zunächst vom 1. bis 31. Januar 2022 Überbrückungshilfe IV beantragen.

Antragsberechtigte mit einem monatlichen Umsatzeinbruch von durchschnittlich mindestens 50 Prozent im Dezember 2021 und Januar 2022 erhalten einen Eigenkapitalzuschuss von 30 Prozent auf die Summe der Fixkostenerstattung nach Nummern 1 bis 11 für jeden Fördermonat, in dem sie antragsberechtigt sind. Unternehmen, die von den Absagen der Advents- und Weihnachtsmärkte betroffen waren, erhalten einen Eigenkapitalzuschuss von 50 Prozent auf die Summe der Fixkostenerstattung nach Nummern 1 bis 11 für jeden Fördermonat, in dem sie antragsberechtigt sind, sofern sie im Dezember 2021 einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent aufweisen.

Anträge können noch bis zum 30. April 2022 gestellt werden.

Jetzt Corona-Hilfe über Schöning Steuerberater beantragen

Die Antragstellung kann nur über einen prüfenden Dritten (z.B. Steuerberater) erfolgen. Der Staat übernimmt die Kosten für die Antragstellung bis zu 90%.

Wir sind Ihr kompetenter und erfahrener Ansprechpartner für die Antragstellung.

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Die Förderquote hängt vom Umsatzeinbruch in den Monaten Januar 2022 bis März 2022 zum entsprechenden Referenzzeitraum in 2019 ab. Es wird ein bestimmter Anteil der Fixkosten erstattet.

Bei der Überbrückungshilfe 4 wird ein bestimmter Anteil der Fixkosten in den Monaten Januar 2022 bis März 2022 erstattet. Wie viel Geld es genau gibt, hängt davon ab, wie groß der Umsatzeinbruch im Verhältnis zu den Referenzmonaten ausgefallen ist. Folgende Erstattungen gibt es:

Umsatz­einbruch Erstattung Fixkosten
Mehr als 70% 90%
70% bis 50% 60%
Unter 50% bis 30% 40%

Sie können uns jederzeit kontaktieren, damit wir für Sie Ihren Antrag auf Überbrückungshilfe 4 stellen können. Der Staat übernimmt dabei bis zu 90% der Antragskosten.

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  1. Mieten und Pachten
  2. Weitere Mietkosten (z.B. Miete von Fahrzeugen in Höhe des betrieblichen Anteils)
  3. Zinsaufwendungen für betriebliche Kredite und Darlehen
  4. Handelsrechtliche Abschreibungen für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in Höhe von 50 Prozent des Abschreibungsbetrages, wobei für das Gesamtjahr ermittelte Abschreibungsbeträge pro rata temporis auf den jeweiligen Förderzeitraum anzupassen sind.
  5. Finanzierungskostenanteil von Leasingraten
  6. Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten und geleasten Vermögensgegenständen, einschließlich der EDV.
  7. Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung
  8. Grundsteuern
  9. Betriebliche Lizenzgebühren
  10. Versicherungen, Abonnements und andere feste betriebliche Ausgaben
  11. Kosten für prüfende Dritte, die im Rahmen der Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe (4. Phase) anfallen.
  12. Personalaufwendungen [Hinweis: Personalaufwendungen werden pauschal mit 20 Prozent der Fixkosten der Nr. 1 bis 11 dieser Aufzählung berücksichtigt]
  13. Kosten für Auszubildende
  14. Marketing- und Werbekosten
  15. Ausgaben für Hygienemaßnahmen
  16. Gerichtskosten, die Schuldner in einer Restrukturierungssache oder einer Sanierungsmoderation nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG) zu tragen haben, bis 20.000 Euro pro Fördermonat.

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